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Interview mit
Maik Grundmann
Er
nennt sich selbst „Allrounder“. Der 1,94 m große Hattinger
hat viele Begabungen und erst über Umwege seine berufliche
Bestimmung heraus gefunden. Nach dem Fachabitur durchlief er die
Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, arbeitete danach
1,5 Jahre im väterlichen Betrieb. In diesem Jahr hat der
sympathische 29-Jährige den Studiengang "Soziale
Arbeit" an der EFH (Ev. Fachhochschule) in Bochum mit dem
Diplom abgeschlossen und ist nun als Jugendreferent bei der
Creativen Kirche tätig. Privat lebt er zusammen mit Lebensgefährtin
Lisa in Wetter.
Wie
wird aus einem Installateur ein Diplomsozialarbeiter?
Während meines Zivildienstes beim CVJM in Hattingen in der
offenen Jugendarbeit habe ich als Gruppenleiter von Jugendlichen
meine „andere Ader“ entdeckt. Ich habe festgestellt, dass mir
die Arbeit mit jungen Menschen sehr
wichtig ist. Um den
Studiengang „Soziale Arbeit“ studieren zu können, musste ich an verschiedenen sozialen Einrichtungen
Praktika absolvieren.
Welche
waren das?
6
Monate in der Ev. Stiftung Volmarstein. Die Arbeit mit behinderten
Kindern hat mir großen Spaß gemacht. Danach war ich 6 Monate im
Overdyck-Wohnheim. Dort sind schwer erziehbare oder durch
Straftaten auffällig gewordene Jugendliche untergebracht. Das war
eine sehr anstrengende Tätigkeit, oft ein Kampf gegen Windmühlen.
Wie kamen Sie
zur Creativen Kirche?
Zunächst durch ehrenamtliche Tätigkeiten bei Gospel-Workshops,
Konzerten und Gottesdiensten, später durch hausmeisterliche Tätigkeiten.
Ich fühle mich dem Standort Sandstraße sehr verbunden, dort sind
so viele herzliche und gute Menschen.
Welche Aufgaben
haben Sie derzeit als Jugendreferent?
Ich bin montags und donnerstags
vormittags
im
Gemeindebüro
Sandstraße tätig
(Tel. 2822215), die restliche Arbeitszeit richtet
sich nach dem was so gerade anliegt, wie z.B. die Planung der
Jugendfreizeit nach Norwegen im nächsten Sommer, oder
das Jugendmusical-Projekt „Runaway“ für 13-20-Jährige ab
Januar 2009. Gern würde ich mit den Jugendgruppen der anderen
Standorte kooperieren.
Welche
Hobbys haben Sie?
Ich singe seit Jahren in verschiedenen Rockbands. Mit der Band
„Erik Ponti“ wollen wir am
03.01.
in der Sandstraße unter dem Motto „Heavy new year“ mit selbst
komponierten Songs auftreten.
Wie
klingt der Sound dieser Band?
Wir sind vor allem rockig und laut. Neben der Musik treibe ich
viel Sport: Fußball, Basketball, Mountainbike, Badminton,
Snowboard, aber vor allem seit 12 Jahren Wellenreiten. Ich habe
Europas Küsten und Südafrika auf der Suche nach der „perfekten
Welle“ (lacht) durchreist. Beim Wellen-reiten, wie auch bei
guten Gospelkonzerten, tanke ich Kraft und Energien auf.
Haben
Sie weitere berufliche Ziele?
Ja, ein Aufbaustudium zum Gemeindepädagogen.
GESPRÄCH
Karin Trampisch
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