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Niespulver
löste die Rüsselverstopfung
Traurig war das „Bienchen Bianca“ bei der gleichnamigen Aufführung
des Kindermusicals am Wochenende im Gemeindehaus am Steinhügel in
Heven, weil es keinen Nektar mehr saugen konnte. „Rüsselus defectus“
diagnostizierte zwar Dr. Brummel, aber erst der Rat der Tiere konnte
der kleinen Biene wirklich helfen.
Seit Oktober
vergangenen Jahres probten 26 Kinder unter der Leitung von Judith
Caspers und Vera Krüger an der fast 1,5-stündigen Aufführung.
Einstudiert werden mussten von den Kindern Tanz, Gesang und
Schauspielerei, während ihre Eltern sich um die farbenfrohen Kostüme
kümmerten. Unterstützung fanden sie zudem beim Hevener Kinderchor
der Gemeinde unter der Leitung von Ida Kubelke und dem Komponisten des
Musicals Gerald Caspers.

Der Rat der Tiere berät, wie
er die Saugprobleme
des Bienchens Bianca beheben kann
Während alle Bienen sich aufgeregt auf den bevorstehenden
Honigwettbewerb vorbereiten, muss das Bienchen Bianca, feststellen,
dass es keinen Honig mehr sammeln kann. Ihr droht der Rauswurf aus dem
Bienenstock, wenn sie bis zum Wettbewerb nicht wieder gesund wird.
Verzweifelt sucht sie bei Dr. Brummel Hilfe, doch dessen Therapie
wirkt nicht. Nun müssen sich ihre Freunde vom Rat der Tiere der Sache
annehmen. Auch ihre Ideen nützen zuerst nichts und die Zeit wird
immer knapper. Doch schließlich gelingt es allen gemeinsam, mit Hilfe
von Niespulver Biancas Rüssel wieder frei zu pusten.
Zwei
Mal konnte das Publikum im ausverkauften Gemeindesaal miterleben, wie
wichtig im Leben gute Freunde sind. Das sind übrigens auch die beiden
Darstellerinnen des Bienchens Bianca, die sich die Hauptrolle teilten.
Ann-Kathrin Hegger und Sharleen Wickert wurden am gleichen Tag im
Abstand von wenigen Minuten im Evangelischen Krankenhaus in Witten
geboren und sind seitdem auch im richtigen Leben gute Freundinnen.

Mit Geschenken nach der Premiere:
Ann-Kathrin Hegger und Sharleen Wickert teilten
sich die Hauptrolle des Bienchens Bianca
„Schön, dass es Freunde gibt, schön, wenn man den Nächsten
liebt“, sangen alle jungen Schauspieler am Ende gemeinsam mit
leuchtenden Augen. Und auch Eltern und Großeltern im Publikum konnten
sich ein Tränchen nicht verkneifen und spendeten tosenden Applaus.
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Bernd Schmitz
schmitz@trinitatis.org
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