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Interview mit
Ellen Marohn
Sie
ist das Bindeglied zur Gemeinde. Die freundliche gebürtige
Hevenerin arbeitet
seit fast 20 Jahren als
Gemeindesekretärin in
Heven, davon rund 9 Jahre mit halber Stelle auch
an der Sandstraße.
Seit der Fusion ist das Gemeindebüro für die gesamte
Trinitatis-Kirchengemeinde
„auffem Hügel“ am Steinhügel.
Wie
würden Sie Ihre Tätigkeit beschreiben?
Das ist eine sehr umfangreiche Aufgabe, sowohl verwaltungsmäßig,
wie vor allem im menschlichen Bereich. Ich bearbeite und
koordiniere Telefonate, Publikumsverkehr, Fragen, Bestellungen,
vergebe und vermiete die Gemeinderäume, vermittle und übermittle,
muss alles im Blick haben.
Ich achte darauf, dass sozial schwach gestellte Menschen Hilfen
bekommen. Einmal im Monat kaufe ich z.B. für eine bedürftige
Familie der Gemeinde ein.
Ehrenamtlich bin ich eingebunden im Gottesdienstvorbereitungskreis
und im Beratungskreis des Bereichsrats Steinhügel. Bei Hochzeiten
und vertretungsweise übernehme ich Küsterdienste und bin als
Lektorin im Gottesdienst tätig. Seit dem Visionstag im Juni
dieses Jahres leite ich den Kreis „Reden, Planen, Visionieren“.
Was
muss man sich darunter vorstellen?
Wir haben u.a. dort den Diakonietag vorbereitet.
Im Moment organisieren wir den traditionellen Adventsbasar in
Heven.
Gibt
es besondere Projekte
für das kommende Jahr?
Ja, wir überlegen,
ob wir das Frauenfrühstück wegen der großen Nachfrage mehrmals
im Jahr anbieten. Dazu suchen wir übrigens interessierte Frauen,
die mit uns planen, vorbereiten und auch bei der Durchführung
mithelfen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich durch dieses
Interview Frauen angesprochen fühlen und sich bei mir melden.
Wie
gestalten Sie Ihre Freizeit?
Was ich genieße sind die Spaziergänge in der Mittagspause mit
meinem Hund. Hier kann ich abschalten und Kraft tanken für die
Aufgaben des Tages. Als Ehefrau, zweifache Oma und „Mutter
meiner Mutter“, die ich nach zwei Schlaganfällen nach
Feierabend und am Wochenende rund um die Uhr mit Hilfe meines
Mannes betreue, bin ich voll ausgelastet. So ein Pflegefall verändert
die Lebensqualität der gesamten Familie. Da genießt man jede
freie Minute, die man mit den übrigen Familienmitgliedern oder im
Freundeskreis verbringen kann wie ein Geschenk.
Dadurch ist mir die Idee gekommen im nächsten Jahr einen Treff für
pflegende Angehörige ins Leben zu rufen, wo Betroffene sich
gegenseitig austauschen, beraten und helfen können. Auch hier
freuen wir uns über Menschen, die mithelfen, dieses Projekt zu
verwirklichen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich im
Kreis „Reden, Planen, Visionieren“ aktiv einzubringen. Wir
treffen uns regelmäßig donnerstags von 18 -
19.30
Uhr im Gemeindehaus Steinhügel.
GESPRÄCH
Karin Trampisch
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