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Was
ist das „Dings“? fragt die Gruppe der Minis des Tanztheaters
ABRAKADABRA in ihrem neuesten Stück. Das „Dings“ steht da im Wald
herum und gibt den Waldbewohnern Rätsel auf. In ihrem ersten eigenen
Stück schlüpfen die ganz jungen Akteure in die Rolle von Tieren, die
etwas Fremdartiges („das Dings“) in ihrer Umgebung entdecken, was
zu Problemen führt. Denn jedes Tier hat eine andere Vorstellung
davon, was das „Dings“ ist und wozu es gut ist.
Schweine
meinen, es hätte zu viele Blaubeeren gegessen, weil es blau ist. Es
ist ein Klavier, glauben die Hasen und spielen ihre Hasensymphonie.
Eine Traummaschine, meinen die zickigen Kühe.

Die "Minis" von
Abrakadabra in Aktion
26
quirlige Kinder von 3 -12 Jahren singen, tanzen und schauspielern über
die Bühne. Alles ist selbst gemacht: Die Choreografie, Bühnendekoration
und Kostüme. Denn das ist das Markenzeichen von ABRAKADABRA: Alles
ist gut geplant und liebevoll umgesetzt. Ohne die Hilfe von Eltern,
Großeltern und Freunden, die fleißig Kostüme nähen, Pailletten
aufnähen und basteln, wäre das Ergebnis nicht so überwältigend.
Die Leiterinnen der Gruppe, Lisa Hieb und Julia Kast, waren nach der
Premiere in der Christuskirche am 19. Mai erstaunt. Denn für das
erste Mal hatten die Kleinen sich mächtig ins Zeug gelegt. „Es hat
uns überrascht, dass die das so gut können. Aber die Kleinen sind ja
richtige Arbeitstiere“, sagten Lisa und Julia nach der Aufführung.
Abgeguckt haben sie sich das bei den „Großen“ der Gruppe, die sie
bisher nur mit ein paar Tänzen unterstützen durften.

Das Plakat zur Aufführung
Weitere
Aufführungen in Grundschulen und für Kindergärten sind geplant.
Auch beim Gemeindefest rund um die Auferstehungskirche an der
Oberkrone am 28. Oktober wird das Stück zu sehen sein.
Und
was ist nun das „Dings“? Es lebt von der Fantasie der Kinder und
ist deshalb jedes Mal ein anderes „Dings“.
Regina Kühn (Jugendreferentin)
kuehn@trinitatis.org
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