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Interview mit Christian
Uhlstein
Vielseitigkeit ist
sein Markenzeichen.
Der gebürtige Bochumer hat in den letzten vier Jahren als
Pfarrer in der Ev. Johannisgemeinde und
in der Stadtkirchenarbeit
seine Spuren hinterlassen. Nun bereichert Christian
Uhlstein als Pfarrer die jüngst
fusionierte Evangelische Trinitatis-
Kirchengemeinde Witten mit seinen Gaben.
Der 35-Jährige ist vor kurzem mit seiner Frau Anke und den beiden
Töchtern Debora (8) und Miriam (5) in das frisch renovierte
Pfarrhaus
in der Brückstraße 8
eingezogen.
Welche Aufgabenbereiche hatten sie in den letzten Jahren in
Witten?
Ich hatte geteilte Dienste. Ich war für Koordination von
„Evangelisch in Witten“ zuständig, sowie für den Aufbau der
„Schnittstelle“ am Busbahnhof in Witten. In der
Johannisgemeinde habe ich insgesamt 12 Ausstellungen, zahlreiche
Konzerte und diverse gesellschaftliche Veranstaltungen
organisiert, Andachten auf dem Markt durchgeführt,
Reformationstags-Projekte organisiert und vieles mehr. Natürlich
war ich auch im Gemeindeteam eingebunden, wie z.B. im
Konfirmandenunterricht.
Gehörte
die erhöhte kirchliche Präsenz der letzten Jahre auf dem
Weihnachtsmarkt auch dazu?
Ja, da ist es uns gelungen, Weihnachten als Thema von Kirche,
bei Beteiligung von Menschen aus den verschiedensten Gemeinden
Wittens, in den Blickpunkt zu rücken. Die offene Bühne und die
Buden fanden große Beachtung, ebenso die „Geschichten am
Stall“ für Kinder.
Was
ist Ihnen für den Gemeindeaufbau der neuen Trinitatis-Gemeinde
wichtig?
Da fällt mir sofort ein Stichwort ein: Miteinander. Das ist
die Grundlage, miteinander Gemeindearbeit gestalten und im
Vertrauen auf Gott in die Zukunft blicken. Dabei ist mir wichtig,
dass in Bezug auf die Mitarbeitenden Jede und Jeder seine Berufung
entdeckt und sich gemäß seiner Gaben in die Gemeinde einbringen
darf. Mir macht es Freude Menschen zusammen zu bringen und zu
begleiten.
Was
sind Ihre persönlichen Hobbys?
Lesen - ich lese leidenschaftlich gern. Skilaufen,
Entdeckerausflüge mit der Familie, mit Kompass durch Wald und
Wiesen wandern. Nach dem Umzug ist dafür im Moment leider wenig
Zeit.
Gefällt
es Ihnen im neuen Heim?
Natürlich, so sind wir näher
dran und wohnen auch in der Gemeinde. Besonders meine Töchter
erfreuen sich an ihren eigenen Zimmern mit viel Platz zum Spielen
und Toben. Meine Frau, die gelernte Gärtnerin ist, kann es kaum
erwarten, den Garten zu gestalten.
GESPRÄCH
Karin Trampisch
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