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Pfarrerin Barbara Plümer
Wir
können’s ja nicht lassen,
von dem zu reden, was
wir gesehen
und gehört haben
(Apostelgeschichte
4,20)
Diesen Eindruck habe ich
zur Zeit auch von meiner
Tochter. Kaum steht sie morgens auf, redet sie wie
ein Wasserfall. Zu viel beschäftigt sie in ihrem
Kopf und Herz.
So
erging es auch Petrus und Johannes -
beides Jünger Jesu.
Ängstlich
zurückgezogen hatten sie nach der Kreuzigung Jesu gelebt. Die
Perspektivlosigkeit hatte ihnen
die Sprache verschlagen.
Zu
Ostern waren sie zwar Jesus wieder begegnet:
Aber erst zu Pfingsten schienen sie fast vor Freude
zu platzen. Sie redeten über das, was ihnen selbst
Hoffnung gemacht hat.
Wer über seine Hoffnung
redet, schafft Hoffnung
für andere. Wer über das Leben redet, schafft Leben.
Wer über das redet, wovon er ermutigt wurde,
schafft Ermutigung und Orientierung.
Die
nachösterlichen und pfingstlich begeisterten
Christen haben von dem geredet, was ihr Leben erlöst
und befreit hat. Und der es hört, erlebt:
Endlich sagt mir einer etwas, das mir hilft:
dass ich gewollt bin, geliebt, endlich finde ich den Weg,
auf dem es weiter geht.
Ich wünsche Ihnen, dass auch
Sie sich
von dieser Botschaft begeistern lassen.
Ihre
Pfarrerin Barbara Plümer
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