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Grußwort
des Vorsitzendes
des Presbyteriums
Pfarrer
Christian Uhlstein
Liebe
Gemeindeglieder,
in
den letzten Monaten war ich des Öfteren bei gemeindlichen und
kirchlichen Veranstaltungen im städtischen Saalbau. Ist ja auch
mal schön, dass unsere Kirchen manches mal zu klein werden.
Aus allen Bereichen der Gemeindearbeit fanden dort wieder
einmal Veranstaltungen statt. Die Musicaltruppe Heaven Fun
vom Steinhügel führte
in drei Vorstellungen Anfang März das Musical „Flügelschlag
des Schmetterlings“ auf. Die Creative Kirche mit Sitz in der Sandstraße
feierte wie immer im Winterhalbjahr den Stadtgottesdienst Himmelwärts
und die Aufführung des Kindermusicals „Joseph, ein echt cooler
Träumer“. Und das Tanztheater Abrakadabra mit der Beheimatung
im Evangelischen Kultur- und Veranstaltungszentrum Krone
führte zusammen mit einer freerunning-Gruppe (das ist eine
artistische Sportart) und den befreundeten Trommlern aus Stockum
das Musical „Jump“ auf.
Und
das waren nur einige externe Veranstaltungen. Wenn ich anfangen müsste
vom Gemeindetag am 01. März am Steinhügel oder von GoBrunch an
der Sandstraße zu berichten, wäre dieser Gemeindebrief bald
voll. Als Presbyterium begleiten wir diese Arbeiten und schaffen
den Rahmen für ein vielfältiges Gemeindeleben.
Das
Presbyterium hat im dritten Jahr nach der Fusion der
Kirchengemeinden Heven und Christus weiter an den gemeindlichen
Strukturen und einer zukunftsfähigen Gliederung gearbeitet. Wie
im letzten Gemeindebrief berichtet, führt das zu einer stärkeren
Gewichtung der Standorte. Das hat Auswirkungen: Im Bereich
Finanzen hat das Presbyterium den Haushalt 2009 übersichtlicher
als zuvor gemäß der Standorte aufgestellt. Die
Kirchensteuerentwicklung hat mit einem Rückgang von gut 20Tausend
Euro im Jahr 2008 gezeigt wie notwendig Einsparmaßnahmen in der
Vergangenheit waren. Zusammen mit vielen Spendern konnten dennoch
Akzente in der Gemeindearbeit und insbesondere in der Kinder- und
Jugendarbeit gesetzt werden.
Im
Bereich Öffentlichkeitsarbeit
wurde das Gemeindebriefkonzept an der Notwendigkeit eines kürzeren
Informationsweges vor Ort angepasst. Beide Standorte haben nun
eigene Publikationen. An der Sandstraße ist das ein monatlich
erscheinender Infobrief, der per Email oder in Papierform zu
erhalten ist. Am Steinhügel wird ca. alle sechs Wochen ein
Gemeindekalender herausgegeben. Zweimal im Jahr (vor Ostern
und im Advent) verteilen wir in der Ihnen vorliegenden Form einen
gemeinsamen Gemeindebrief an alle evangelischen Haushalte zwischen
Heven und Sonnenschein.
Nach
wie vor arbeiten wir dort, wo es sinnvoll ist, zusammen: Neben der
gemeinsamen Konfirmandenarbeit ist zu Beginn dieses Jahres auch
eine Standortüber-greifende Willkommensgruppe für neu
Hinzugezogene eingeführt worden. Pfarrer Bernd Neuser und die
Mit-arbeitenden freuen sich übrigens über weitere Mitbesuchende. Auch
ein bereichsübergreifender Besuchsdienst ist am Entstehen.
Ein
Wort noch zum Ev. Kultur- und Veranstaltungszentrums Krone: Ein Förderkreis
hat es seit Januar 2008 ermöglicht, dass an der Krone ein offenes
Haus für die Menschen im Stadtteil zur Verfügung steht. Der
Vorsitzende des Förderkreises, Otto Kast, ist gleichzeitig
Presbyter und hält den freundschaftlichen Kontakt zur
Gemeindearbeit. Nach einem Jahr Förderkreis kann ich an
dieser Stelle nur einen herzlichen Glückwunsch an die
Engagierten richten, die gemeinsam manches Fest und Miteinander im
Stadtteil ermöglichen.
Bei
all den erfreulichen Nachrichten bleiben aber auch offene Fragen.
Vor allem: Wie
wird sich die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde Witten in
Zukunft weiterentwickeln?
Als
Großgemeinde mit über 8000 Mitgliedern und zwei sehr
unterschiedlichen profilierten Schwerpunkten am Steinhügel und
an der Sandstraße sind wir unter dem Gesichtspunkt einer
gemeinsamen Identität schwer zu fassen. Genau mit dieser Frage
des Miteinanders wird sich weiterhin das Presbyterium beschäftigen.
Ein 2008 angefangener Beratungsprozess wird in diesem Frühjahr
weitergeführt.
All
die vorhandene Vielfalt zu ermöglichen und weiter zu entwickeln
ist eine große Aufgabe. Wir hoffen auf die wohlwollende und
unterstützende Begleitung von Ihnen als Gemeindeglieder und würden
uns freuen, wenn wir mit diesem Gemeindebrief ihr Interesse am
Gemeindeleben wecken könnten.
Mit
freundlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Christian Uhlstein |