|

Samstag, 20. Mai
2006 um 20 Uhr
Gemeindezentrum Steinhügel 38
Albert
Trott, espressogesättigter, rotweinbeleibter und vom Leben
gebeutelter Altachtundsechziger wird an der Einkaufstheke seines
Lieblingsitalieners vom Vorsitzenden der örtlichen CDU angefragt, ob
er für die Partei kandidieren wolle - ausgerechnet er, der in
den 70ger Jahren in seiner WG ein "Che Guevara" Gelübde
abgelegt.
Dieser
Anschlag auf sein Selbstbild wirft ihn in eine tiefe Krise, denn
er spürt selbst schon seit geraumer Zeit, dass seiner "innerer
Che" sich scheinbar
Jahr für Jahr mehr mit Erwin Teufel anfreundet.
Und so macht er sich auf die Suche nach der verlorengegangenen
revolutionären Libido,
jenseits von 50 und entgeht dabei keinem Stolperstein, den ihm das
Leben vor die Füße legt.

Eine
Zeitung schrieb über Otmar Traber:
Otmar Traber ist weder zynisch wie
ein Harald Schmid noch blödelig wie ein Wigald Boning -
seine Nummern sind subtiler, und die Pointen herzhafter. Kabarett, das
aus dem Bauch kommt,
das den Autor selbst spiegelt und mitunter den Eindruck erweckt, als
verstecke sich
hinter mancher Mahnung eine Botschaft an ihn selbst. Wen wundert’s
Theologe und Pädagoge -
geht das überhaupt, ohne Kabarettist zu werden?
Eintrittskarten
und Infos über:
www.kultur.heven.info
|